oben ausufern
25
JAHRE BBK-
TORHAUS-
GALERIE
 

Susanne Hesch

Geboren am 28.2.1960 in Salzgitter. Studium der Kunstpädagogik und Freien Kunst an der HBK Braunschweig bei Prof. R. Dörfler und Prof. Dr. G. Kiefer. Zweites Staatsexamen in Wolfsburg. Wissenschaftliche Arbeit beim DGB-Bildungswerk Niedersachsen. Tätigkeit beim LOT-Theater Braunschweig. Gründungsmitglied von KoPra e.V. Braunschweig. 1994 Preisträgerin im Wettbewerb für Wandmalerei der Sparkasse Göttingen. 1995 und 2001 Einladung zur Biennale der Wandmalerei „Inter-Nos“, Santiago de Cuba. 2001 Kunst- und Kulturpreis der Stadt Salzgitter an die „salzgitter-gruppe“. Arbeitet als selbständige Grafikerin und freie Künstlerin mit dem Schwerpunkt Malerei. Seit 1991 Mitglied im BBK Braunschweig. Lebt in Braunschweig.

Franziska Rutz

Geboren 1956 in Zürich (Schweiz). 1981 - 1985 Studium der Freien Kunst an der SfG Luzern. 1986 - 1993 freischaffend in der Schweiz, ein Jahr Auslandsaufenthalt in Italien. Seit 1994 freischaffend in Braunschweig.Seit 2000 Dozentin an der Bundesakademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel.2006 Kunstpreis Ökologie im Zusammenhang mit der Ausstellung Kunst und Umwelt in Güstrow für die Arbeiten „China, alles im Fluss?“ Mitglied im BBK Braunschweig seit 1995.Ihre Bilder entstehen in der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Lebensbedingungen von Menschen in ihrem kulturellen / urbanen Umfeld. Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. (www.franziskarutz.de)

Kommunizierende Stühle
ein Kunstprojekt im Stadtteil

Installationen an der Humboldtstraße

Grundgedanke des Projektes „Kommunizierende Stühle“ sind Austauschprozesse: Austausch zwischen Kunst und Alltag, Galerie und Stadtteil, Innenraum und Außenraum, Privatheit und Öffentlichkeit – schließlich Kommunikation zwischen Menschen, symbolisiert durch die Wahl der Gegenstände, sprich Stühle und deren Anordnungen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers rund um die Torhaus-Galerie werden eingeladen, sich am Kunstprojekt zu beteiligen und Stühle aus ihrem privaten Bereich zur Verfügung zu stellen. In der näheren Umgebung der Galerie entstehen mit diesen „privaten“ Stühlen temporäre Installationen im öffentlichen Raum. Stühle stehen für das Verweilen am Ort, das sich Niederlassen und Ausruhen. Sie geben eine Blickrichtung vor. Die ehemaligen BesitzerInnen finden ihre Stühle in einem fremden Kontext wieder.

Die Stühle laden nun im Kontrast zu einem Umfeld, das eher auf Verkehr und Bewegung ausgerichtet ist, dazu ein, den öffentlichen Raum zu „besetzen“. Sie ermöglichen bekannte aber auch neue Formen der Wahrnehmung und des Platznehmens. Die Inszenierung der Stühle zielt auf eine Visualisierung von Gesprächssituationen, von Kommunikation untereinander oder auch auf eine gemeinsame Betrachtung von „etwas“.

Über das Projekt „Kommunizierende Stühle“ und das „Öffnen“ einer künstlerischen Institution (BBK) dringt nicht nur Kunst nach außen in das alltägliche öffentliche Umfeld der Menschen, sondern umgekehrt auch Alltag und Privates der Stadtteilbewohner in die künstlerische Auseinandersetzung.

 
thumb thumb thumb thumb thumb thumb thumb thumb thumb
                 
 
                 
                 
BBK-TORHAUS-GALERIE